Aktuelles


SG Lahnfels II – SSV Hommertshausen 2:3 (1:0)


Der SSV kam auf dem Goßfeldener Hartplatz gut ins Spiel und hatte nach zwölf Minuten die erste dicke Chance, als bei Caner Cavusoglus Schuss der Torpfosten für die SGL rettete. Im Gegenzug kassierte man zwei Minuten später einen Freistoßtreffer zur Lahnfelser Führung. Der SSV blieb durchaus spielbestimmend gegen die Gastgeber, die bei Kontern und Standards gefährlich wurden. Wie so oft fehlte den Hommertshäusern aber ein wenig das Glück im Abschluss. So vergaben Alexander Einloft und Marcel Beinborn bis zum Pausenpfiff gleich drei weitere Hochkaräter zum möglichen Ausgleich.
Schon nach wenigen Sekunden im zweiten Durchgang hatte Einloft eine weitere riesige Chance, als er den Keeper überlupfte, das Ziel aber knapp verfehlte. Im Fünfminutentakt spielte man sich nun Chancen heraus, doch Mehmet Coban, Alex Einloft und Caner Cavusoglu blieben zunächst weiter glücklos. In der 63. Minute allerdings brach Einloft den Bann als er zum 1:1 einnetzte. Nachdem Mehmet Coban in der 68. Minute nach einem Wortgefecht mit dem Unparteiischen die rote Karte sah blieb der SSV dennoch auch in Unterzahl brandgefährlich. Nachdem Einloft aus der Distanz nur das Aluminium traf, staubte Beinborn zum 2:1 für den SSV ab (71.), nur zwei Minuten später narrte er einen Lahnfelser Verteidiger, stahl ihm den Ball, machte sich allein auf den Weg zum Tor und vollstreckte zum 3:1. In der Schlussphase musste der SSV sich dann wütenden Angriffen der SGL erwehren und defensiv nochmal alles reinwerfen. In der 82. Minute wurde Akkaya im SSV-Tor dann auch zum 2:3 überwunden, dem stärker werdenden Druck hielt man dann aber bis zum Schlusspfiff stand und rettete den verdienten Auswärtssieg bei einem starken Gegner.


14. Spieltag: SG Lahnfels II – SSV Hommertshausen


Das letzte Spiel vor der Winterpause bestreitet der SSV Hommertshausen am Sonntag, den 20. November um 12:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Sarnau als Gast der SG Lahnfels II.
Es ist bereits das erste Spiel der Rückrunde, welches den SSV am Sonntag erwartet. Nach der Hinrunde kann man mit Platz 7 und 17 Punkten durchaus ein positives Fazit ziehen. Neben ein paar schwachen Spielen gab es auch das ein oder andere Highlight. Am letzten Wochenende rundete man die Hinserie mit einem sehr ordentlichen 0:0 beim souveränen Spitzenreiter Endbach/Günterod ab. Nach dem 5:0 gegen Allna/Ohetal war dies das zweite Zu-Null-Spiel in Serie für den SSV, der nun zwar nur vier Punkte Rückstand auf Platz zwei, aber auch nur deren vier Vorsprung auf Rang Elf hat. Zwar hat man aus Auswärtsspielen bislang nur vier Punkte geholt, dennoch gab es sehr starke Leistungen auf fremden Plätzen – neben dem 0:0 in Bad Endbach auch beim Sieg in Biedenkopf oder dem Spiel in Wiesenbach.
Seit zwei Jahren tritt die zweite Mannschaft der SG Lahnfels in Konkurrenz in der B-Liga an – und errang dabei die Plätze 4 und 6 – was sich durchaus sehen lassen kann. Auch in dieser Spielzeit ist die SGL II auf einem sehr guten Weg. Mit einem Spiel weniger als die Mannschaften auf den Plätzen eins bis fünf ist man aktuell durchaus ein Kandidat für die vorderen Tabellenränge. Im Moment steht man punktgleich mit dem SSV, aufgrund der besseren Tordifferenz, auf dem sechsten Rang. Am vergangenen Wochenende hatte man im Spiel beim Tabellen-Vorletzten Allna/Ohetal durchaus seine Mühe, siegte aber dennoch mit 2:1. Acht geben sollte man in Reihen des SSV auf Till Wernicke, den erfolgreichsten Torschützen der Lahnfelser Zweitvertretung. Bereits im Hinspiel schnürte er gegen den SSV einen Dreierpack, beim 8:1 in der letzten Saison in Sarnau traf er gar vierfach.
In bisher drei Pflichtspielen gegen Lahnfels II gab es für den SSV drei klare Niederlagen. Das Hinspiel in dieser Saison verlief dabei durchaus kurios. Bereits zur Halbzeit führte der Gast in Hommertshausen mit 4:0, der SSV vergab zwölf bis fünfzehn hochkarätige Möglichkeiten.


SSV Endbach/Günterod – SSV Hommertshausen 0:0


Dem SSV Hommertshausen gehörten im Spiel beim ungeschlagenen Spitzenreiter die ersten fünfzehn Minuten, in denen Marcel Beinborn auch eine sehr gute Gelegenheit verbuchte. Im Anschluss übernahmen die Gastgeber das Kommando und hatten in ihrer ersten starken Phase des Spiels einige Annäherungen ans Hommertshäuser Tor zu verzeichnen. Erstmals wirklich zupacken musste SSV-Keeper Akkaya in der 28. Minute. Im direkten Gegenzug allerdings hätte Marcel Beinborn den SSV in Führung bringen können – doch bereits zum 15. Mal in dieser Saison verhinderte das Aluminium, diesmal der Pfosten, einen Treffer. Auch bei einem gefährlichen Freistoß, so wie bei einem Versuch von David Lenz blieb dem SSV ein Treffer verwehrt.
Der zweite Durchgang begann mit einer guten Möglichkeit für den Tabellenführer, geizte aber insgesamt an wirklich guten Tormöglichkeiten für beide Seiten. Dafür wurde das Spiel nach einigen Nickligkeiten stetig hitziger und drohte dem Schiedsrichter nun auch zu entgleiten. Erst in der 76. Minute kam der Spitzenreiter nach einem groben Patzer in der Hommertshäuser Verteidigung zu einer großen Torchance, die aber von Gökhan Akkaya im Eins-gegen-Eins mit dem Angreifer glänzend pariert wurde. Zwei Minuten später versuchte auf der anderen Seite Marcel Beinborn aus dem Gewühl heraus das Spiel für seine Mannen zu entscheiden, scheiterte aber am Schlussmann der Gastgeber. Dies sollte die letzte gute Chance gewesen sein. In der 88. Minute wurde ein Spieler der Platzherren mit der roten Karte vorzeitig vom Platz diktiert – in den verbleibenden zwei Minuten entwickelte sich natürlich kein Vorteil aus der numerischen Überlegenheit. Am Ende entführt der SSV verdient einen Punkt aus Bad Endbach.

Im Vorspiel war unsere Reserve ersatzgeschwächt und mit Feldspieler im Tor chancenlos. Schon zur Halbzeit führte der Gastgeber mit 6:0, am Ende stand ein deutliches Resultat von 10:0 zu Buche.


12. Spieltag: SSV Endbach/Günterod – SSV Hommertshausen


Das letzte Hinrundenspiel bestreitet der SSV Hommertshausen als Gast des SSV Endbach/Günterod am Sonntag, den 13. November um 14:45 Uhr auf dem Hartplatz in Bad Endbach.

Nach einigen Rückschlägen, wie dem Sportgerichtsurteil, sowie den Derbyschlappen gegen Silberg II (0:5) und Friedensdorf/Allendorf (1:5), kam man in Hommertshausen am vergangenen Sonntag mit einem klaren 5:0-Sieg gegen Allna/Ohetal wieder etwas in die Spur. Der Erfolg in einem einseitigen Spiel hätte durchaus auch höher ausfallen können, dennoch standen am Ende drei wichtige Punkte. Trotzdem hat man als Tabellen-Sechster aktuell nur fünf Zähler Vorsprung auf den Vorletzten – aber auch nur deren vier auf den Tabellen-Zweiten Dautphetal. Mit einem Sieg in Endbach könnte man also an die vorderen Plätze heranrücken. Dem SSV ist die Schwere dieser Aufgabe aber absolut bewusst – nach der Tabelle zu urteilen wäre ein Punkt wohl schon ein großer Erfolg.

Wenn der Vorjahres-Letzte der B-Liga gegen den aus der A-Liga abgestiegenen souveränen Tabellenführer antritt, muss man sich über das Verteilen der Favoritenrolle keine großen Gedanken machen. Der SSV Endbach/Günterod hat in dieser Saison noch keine einziges Spiel verloren und lediglich beim 0:0 in Dautphe einmal Punkte liegen lassen. Mit 30 Treffern stellt man gemeinsam mit der SG Dautphetal die treffsicherste Offensive der Liga, hat aber bereits jetzt schon elf Punkte Vorsprung auf die Dautphetaler, die aktuell den Relegationsplatz belegen. Auf heimischem Platz gelangen den Endbachern in vier Spielen vier Siege, dabei schlug man unter anderem Wiesenbach und Biedenkopf II. Am letzten Sonntag gab es einen 3:0-Pflichtsieg beim Tabellenletzten Türk Breidenbach II.

In A-Liga-Zeiten war der SSV Endbach/Günterod lange Zeit ein gern gesehener Gegner, blieb man gegen ihn immerhin fünf Jahre ungeschlagen. Aus den letzten fünf Begegnungen gab es aber nur noch einen Sieg für den SSV Hommertshausen, in der letzten gemeinsamen A-Liga-Saison verlor man in Bad Endbach mit 0:2.


SSV Hommertshausen – SSV Allna/Ohetal 5:0 (2:0)


Nach der deftigen Derbyniederlage in Allendorf war der Druck groß – die Mannschaft wollte eine Reaktion zeigen, was ihr letztlich auch gelang. Dabei begann das Spiel mit einem Schock, als Nihat Gülec bereits nach drei Minuten verletzungsbedingt vom Feld musste. Der für ihn eingewechselte Niklas Kopsch sorgte in den verbleibenden 87 Minuten allerdings ebenfalls für viel Betrieb in der gegnerischen Hälfte. Während die ersten Warnschüsse von Caner Cavusoglu (16.), Marcel Beinborn (32./33.) und Alexander Einloft (41.) noch keinen Ertrag einbrachten, ging der SSV nach 42 Minuten hochverdient in Führung: Nach einer tollen Vorarbeit Niklas Kopschs hämmerte Patrick Vidakovics den Ball zum 1:0 ins Tor und feierte sein Premierentreffer im SSV-Trikot. Noch vor der Halbzeitpause sorgte der 2:0-Treffer Marcel Beinborns für noch mehr Ruhe. Nach dem Treffer hätte es nach einer unschönen Szene eine rote Karte gegen einen Verteidiger der Gäste geben müssen, doch leider fand die Tätlichkeit im Rücken des Schiedsrichters statt.
Somit ging es mit Elf gegen Elf in die zweite Halbzeit, die ebenso wie der erste Durchgang vom SSV Hommertshausen dominiert wurde. Nach einer Maßflanke Patrick Vidakovics erzielte Alexander Einloft in der 51. Minute das beruhigende 3:0. Während Schüsse von Niklas Kopsch und Geburtstagskind Mehmet Coban kein Erfolg einbrachten schnürte Alex Einloft in der 65. Minute einen Doppelpack, als er nach einem vom Keeper abgeblockten Schuss Marcel Beinborns zum 4:0 abstaubte. In den folgenden zwanzig Minuten nahm die Heimelf viel Tempo aus dem Spiel, blieb trotzdem dominant und hatte am Ende keine Torchance für den Gegner zugelassen. Stattdessen setzte Niklas Kopsch in der 90. Minute den Schlusspunkt zum 5:0 für den SSV Hommertshausen, als er seine gute Leistung noch mit einem Tor krönen konnte.

Im Vorspiel hatte die Reserve mit Feldspieler im Tor keinen leichten Stand gegen Allna/Ohetal II und verlor mit 3:7. Nach 2:4-Rückstand zur Pause, und den Toren von Fabian Reis und Nils Schott, sorgte Thorsten Bernhardt für das zwischenzeitliche 3:4 – am Ende allerdings wurde es dennoch deutlich.


11. Spieltag: SSV Hommertshausen – SSV Allna/Ohetal


Der November hat begonnen, die Anstoßzeit für das Spiel am Sonntag, den 6. November lautet damit 14:30 Uhr. Der SSV Hommertshausen empfängt dann zum elften Spieltag den SSV Allna/Ohetal.

Der SSV ist zuletzt von einer positiven Serie nahtlos in eine kleine Negativserie gerutscht. Nach vier Spielen ohne Niederlage blieb man in den letzten drei Partien ohne Sieg. Diese drei Matches genügten um den SSV Hommertshausen in der Tabelle vom vierten auf den zehnten Platz abzurutschen zu sehen. Das zeigt erneut wie eng es in der Liga aktuell zugeht. Nach dem 1:5 am vergangenen Sonntag in Allendorf und der schwachen zweiten Halbzeit, in der man innerhalb von vier Minuten drei Gegentreffer kassierte, möchte die Mannschaft gegen den Tabellenvorletzten SSV Allna/Ohetal eine Reaktion zeigen. Bislang konnte man einem schwachen Spiel meist ein starkes folgen lassen. So gab es nach dem 0:5 in Silberg ein beachtliches 2:2 gegen Dautphetal.

Der SSV Allna/Ohetal aber wittert ebenso Lunte und möchte mit einem Sieg in Hommertshausen am SSV vorbeiziehen. Obwohl die Sinkershäuser Kicker mit nur acht erzielten Toren die schwächste Offensive der Liga stellen, ist man kurioserweise auch die aktuell zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Liga. Bereits sieben Punkte hat man auf fremden Plätzen geholt, zuletzt blieb man auswärts drei mal in Folge ungeschlagen. Die beiden Auswärtssiege gelangen in Silberg und beim Tabellenletzten Türk Breidenbach II. Nur zwei mal wurde der SSV Allna/Ohetal in dieser Saison wirklich deftig geschlagen, alle anderen Spiele verliefen knapp – wie auch das 1:2 am letzten Wochenende gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer Endbach/Günterod.

Die Spiele gegen Allna/Ohetal verliefen meist sehr eng – abgesehen vom Rückspiel der letzten Saison, als man am letzten Spieltag einer Seuchensaison mit 2:6 in Sinkershausen verlor. Das Hinspiel in Hommertshausen endete 0:0. Zu Hause blieb man damit gegen diesen Gegner ungeschlagen (4:1, 2:1, 2:1, 0:0).


SG Friedensdorf/Allendorf – SSV Hommertshausen 5:1 (0:1)


Der SSV Hommertshausen kam im Derby zunächst sehr gut ins Spiel und hatte im ersten Durchgang auch die besseren Tormöglichkeiten. Schon in der neunten Spielminute sorgte Marcel Beinborn für die Führung der Gäste. Der SSV versäumte es anschließend nachzulegen. Während in der 42. Minute der Torhüter der Gastgeber einen Schuss Alexander Einlofts noch gerade um den Pfosten lenkte, verhinderte eine Minute später die Torlatte (14. Alu-Treffer im zehnten Spiel) bei einem Versuch Marcel Beinborns das 2:0. Zudem sah man sich schon zuvor um einen Strafstoß gebracht. Wie in den letzten beiden Spielen gegen die SGFA ging man mit 1:0 in Front, wie in den letzten beiden Spielen sollte die Führung erneut nicht für Zählbares genügen.
Der Knackpunkt dürfte rückblickend die Phase zwischen der 56. und 58. Minute gewesen sein, als der SSV zunächst einen höchst zweifelhaften Elfmeter gegen sich erhielt, ehe man die SG mit einem Ballverlust vor dem eigenen Strafraum zum Torschuss einlud. Beide Male zeigte sich Danny Rink für die Heimelf erfolgreich. Fraglich ist allerdings warum der SSV trotz des knappen 1:2-Rückstands nun das Fußballspielen einstellte, statt sich zu berappeln und die noch verbleibenden dreißig Minuten dazu zu nutzen den Ausgleich zu erzielen. Während die SG für die ersten beiden Treffer zwei Minuten benötigte, brauchte man anschließend für die drei Treffer zum 5:1-Endstand drei Minuten. Alexander Schmitt in der 74., Julian Wüsten per Traumschuss in den Winkel (75.) und Simon Acker mit einem Kopfball in der 77. versetzten dem SSV den Todesstoß.

Die Reserve landet nach Toren von Mesut Cartilli und Benjamin Becker mit einem 2:1 den ersten Saisonsieg sowie den ersten Erfolg nach eineinhalb Jahren.


10. Spieltag: SG Friedensdorf/Allendorf – SSV Hommertshausen


Am 10. Spieltag geht es für den SSV Hommertshausen auf den Hartplatz nach Allendorf. Hier wird am Sonntag, den 30. Oktober um 15:00 Uhr zum vierten Derby hintereinander angepfiffen.

Aktuell liegen für den SSV Erfolg und Misserfolg nah beieinander. Nach der kleinen Siegesserie und dem Derbysieg gegen Kombach/Wolfgruben gab es ein klares 0:5 in Silberg und zuletzt ein 2:2-Unentschieden gegen Dautphetal. Am Dienstag folgte dann das Sportgerichtsurteil und die damit verbundene 0:3-Wertung des im September erspielten 2:2 in Wiesenbach. In der Tabelle rutscht der SSV durch den Verlust des Punktes auf den sechsten Platz, liegt nun dennoch nur zwei Zähler hinter dem neuen Tabellenvierten aus Wiesenbach, aber auch nur drei Punkte vor dem Vorletzten aus Hörlen.

Der Sonntags-Gegner aus Friedensdorf und Allendorf hat schon ein Spiel mehr absolviert, startete durchaus ordentlich in die Saison, musste aber in den letzten Spielen ein wenig Federn lassen. Aus den letzten sechs Partien gab es für die SGFA nur einen Sieg – am vergangenen Wochenende aber verlor man nur unglücklich mit 2:4 beim Topfavoriten und Spitzenreiter SSV Endbach/Günterod. Der SSV sollte damit gewarnt sein – und einen sehr unangenehmen Gegner im Derby erwarten. In einem sehr engen Tabellenmittelfeld können sich die Platzierungen nach nur einem Spiel schnell ändern.

Bislang trat man gegen die SG Friedensdorf/Allendorf nur zwei mal in einem Pfichtspiel an. In der letzten Saison gab es zwei Niederlagen. Im Hinspiel in Hommertshausen unterlag man noch unglücklich mit 1:2, im Rückspiel in Allendorf gab es mit Feldspieler im Tor nach 1:0-Vorsprung eine 1:9-Klatsche.


Urteil gesprochen- Wiesenbach erhält Sieg am grünen Tisch

Das hart erkämpfte 2:2 in Wiesenbach wird nach dem gestrigen Urteilsspruch mit 3:0 für den Gastgeber gewertet. Der SSV hat mit der Einwechslung Sebastian Müllers einen nicht einsatzberechtigten Spieler eingewechselt, da es sich nach Angaben des Schiedsrichters in der ersten Halbzeit um einen Innenraumverweis gehandelt hat.

Der SSV Hommertshausen hat somit eine Regelwidrigkeit begangen und akzeptiert das verhängte Urteil.

Die Schuld ist sicher nicht bei anderen zu suchen, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Der ein oder andere fragt sich auch heute noch warum der Schiedsrichter nicht schon bei der Einwechslung darauf bedacht war seinen Innenraumverweis durchzusetzen.

Ob die Einwechslung Müllers tatsächlich der Grund dafür war, dass der FV Wiesenbach das Spiel nicht gewinnen konnte, oder ob es letztlich einfach nur daran lag, dass man das Tor nicht traf – darüber darf spekuliert werden. Doch wenn man 10 Jahre in Folge so knapp am Aufstieg scheitert, ist es verständlich, dass man sich die hier verlorenen Punkte am grünen Tisch zurückholen wollte.

Gewiss ist, dass den FV Wiesenbach im Rückspiel im März ein hoch motivierter SSV auf dem Hommertshäuser Hartplatz empfangen wird.


Video zum Spiel gegen Dautphetal


SSV Hommertshausen – SG Dautphetal 2:2 (1:1)


Von Beginn an war viel Feuer im Derby – beide Seiten wollten das Spiel gewinnen. Der SSV wollte Wiedergutmachung für das 0:5 in Silberg betreiben und hatte auch die erste Chance, als Benjamin Bergen den Ball am Tor vorbeiköpfte. Nachdem auch die SG die erste Möglichkeit hatte, aber am starken Keeper Gökhan Akkaya scheiterte, machte es Marcel Beinborn besser, als er nach einem Zuspiel Benjamin Bergens in der 14. Spielminute cool blieb und auf 1:0 für den SSV stellte. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, wobei der Gastgeber im ersten Durchgang insgesamt etwas mehr und die etwas besseren auf seiner Seite hatte. So musste der Torhüter der Gäste in der 27. Minute eine Glanzaparade gegen Beinborn auspacken, ehe Benedikt Kovacevic kurz darauf für die Gäste das 1:1 erzielte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte die SG Dautphetal zudem Glück, daß der Unparteiische in der 38. Minute nach einem Foul an Marcel Beinborn den Tatort vor den Sechzehnmeterraum verlegte, obwohl das Foul innerhalb geschah. Statt eines Elfmeters gab es somit nur Freistoß – diesen konnte der SG-Schlussmann parieren.
Die zweite Hälfte begann mit einer sehr guten Möglichkeit für die Gäste, bei der SSV-Keeper Akkaya erneut sein Können zeigte, ehe Marcel Beinbiorn und Patrick Vidakovics kurz darauf am Torhüter der SGD scheiterten. Auch im zweiten Durchgang hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten, diesmal allerdings das Gros der Chancen auf Seiten der SG Dautphetal, die in der 61. Minute an Akkaya scheiterten, und in der 70. Minute zusehen mussten, wie Mehmet Coban das Tor noch auf der Linie verhinderte. Nachdem ein Spieler der Gäste in der 79. freistehend über das Tor schoss, brachte Soner Keloglu sein Team in der 85. Minute vermeintlich auf die Siegerstraße. Doch der SSV war noch nicht geschlagen und erzielte in der 89. Spielminute durch einen Freistoß Ibrahim Kales noch den umjubelten Treffer zum 2:2. Beinahe hätte man das Spiel sogar noch gewonnen: Zunächst scheiterte Kale mit einem weiteren Freistoß am Torwart, ehe die SG nach der folgenden Ecke bei einem Kopfball Benjamin Bergens noch auf der Linie rettete.

Die Reserve lag lange Zeit nur mit 0:1 zurück, vergab durch Müjdat Celik einen Foulelfmeter zum möglichen 1:1 – und musste sich am Ende nach drei späten Toren noch recht deutlich mit 0:4 geschlagen geben.


9. Spieltag: SSV Hommertshausen – SG Dautphetal


Der 9. Spieltag hält für den SSV Hommertshausen das dritte Derby in Folge bereit. Am Sonntag, den 23. Oktober um 15:00 Uhr wird zum Spiel gegen die SG Dautphetal angepfiffen.

Für den SSV Hommertshausen hält der „Silberg-Fluch“ weiterhin an. Nachdem man mit stets ordentlichen Leistungen in die Saison gestartet war, gab es ausgerechnet im Derby in Silberg – zumindest in Halbzeit zwei – die erste wirklich schwache Leistung der SSV-Elf, die mit einem satten 0:5 und somit der dritten Saisonniederlage endete. Nach zuvor vier ungeschlagenen Spielen hintereinander gab es somit für den SSV einen herben Rückschlag, den man nun im nächsten Derby gegen die SG Dautphetal gerne vergessen machen möchte. In einer enorm ausgeglichenen Liga könnte man mit einem Sieg Tuchfühlung nach oben herstellen.

Die Tuchfühlung nach oben möchte sicher auch die junge Truppe der SG Dautphetal herstellen. Aktuell trennen Platz 2 und Platz 10 nur vier Zähler – was im Umkehrschluss aber auch heißt, daß man nach einer Niederlage ebenso den Blick nach unten richten muss. Die SGD, die auf heimischem Platz nicht nur die SGKW mit 8:3 abgefertig hat, sondern am vergangenen Wochenende auch die erste Mannschaft war, die dem SSV Endbach/Günterod mit einem 0:0 Punkte abnehmen konnte, hat in seinen bisherigen Auswärtsspielen erst einmal gewonnen. Dem Sieg in Sinkershausen stehen Niederlagen in Wiesenbach, Biedenkopf und Silberg gegenüber.

In der letzten Saison verlor der SSV das Heimspiel gegen die SGD ersatzgeschwächt nach großem Kampf mit 1:3. In den letzten vier Begegenungen gegen Dautphetal blieb man sieglos, sah zuhause aber immer gut aus. Das 1:3 der letzten Spielzeit war die einzige Heimniederlage gegen die SGD in sechs Partien.


SG Silberg/Eisenhausen II – SSV Hommertshausen 5:0 (2:0)


Die erste Auswärtsniederlage der Saison ist zugleich eine schallende Ohrfeige für den SSV, der im Derby in Silberg fünf Gegentore schlucken muss. Dabei begann man das Spiel, obwohl ersatzgeschwächt, stürmisch – und hatte früh im Spiel zwei Top-Chancen durch Marcel Beinborn und Alexander Einloft. Im Gegenzug zappelte nach zwanzig Minuten der erste Torschuss der Gastgeber gleich im Netz. Der SSV antwortete mit weiteren guten Chancen durch Beinborn und Ibrahim Kale, bei denen der Torhüter jeweils glänzend parierte. Statt den Ausgleich zu erzielen musste man nach 44 Minuten durch den zweiten Torschuss der SG das 2:0 schlucken – und vergab noch vor der Halbzeit zweimal die Möglichkeit auf einen eigenen Torerfolg, wobei David Lenz in der Nachspielzeit bei einem Lattentreffer nur Zentimeter fehlten.
Bei einem Torschussverhältnis von 2:6 und dem Spielstand von 2:0 konnte man nach der ersten Halbzeit durchaus von Pech sprechen. Dennoch fehlte über weite Strecken auch eine Derby-taugliche Einstellung und Zweikampfführung, was im schwachen zweiten Durchgang dann deutlich zu Tage trat. Von den Leistungen der letzten vier Spiele war das Team hier weit entfernt – und fing sich nach 53 Minuten das 3:0. Noch kurz zuvor hatte David Lenz zum zweiten Mal nur die Latte getroffen. Treffsicherer zeigte sich die SG, die sich den Sieg in der zweiten Hälfte klar verdiente. In der 88. Spielminuten kam man per Abstauber zum 4:0, als Jan Oliver Heier im SSV-Tor einen Freistoß abklatschen ließ. Nur eine Minute später vergab Marcel Beinborn dann sogar per Foulelfmeter die Chance auf den Ehrentreffer, ehe die Gsstgeber ihre Elfmeterchance in der Nachspielzeit zum 5:0 nutzten. Trotz der schwachen zweiten Halbzeit hätte der SSV sogar hier nochmals treffen können – doch erneut trafen David Lenz und Marcel Beinborn nur die Latte. Bereits 13 mal in 8 Spielen verhinderte nun das Torgestänge einen Hommertshäuser Treffer…


8. Spieltag: SG Silberg/Eisenhausen II – SSV Hommertshausen


Das nächste Derby steht an! Am 8. Spieltag gastiert der SSV Hommertshausen auf dem Silberger Rasenplatz zum Spiel gegen die Reserve der SG Silberg/Eisenhausen. Anpfiff ist am Sonntag, den 16. Oktober bereits um 13:00 Uhr.

Zuletzt gab es für den SSV Hommertshausen eine kleine Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Serie. Nach dem Remis in Wiesenbach holte man Siege gegen den SSV Hörlen, beim VfL Biedenkopf II, sowie am vergangenen Sonntag gegen den Vorjahres-Dritten SG Kombach/Wolfgruben. In der letzten Saison gab es für den SSV aus diesen vier Partien sage und schreibe 6:25 Tore, diesmal holte man zehn Punkte bei 10:7 Toren. Nach dem Sieg gegen die SGKW stockte man sein Punktekonto auf 13 auf, was in der aktuellen Tabelle immerhin zum vierten Platz genügt. Im Moment geht es hier aber noch sehr eng zu – zwischen dem zweiten und dem zehnten Platz liegen nur fünf Punkte. Um nicht ins Mittelfeld abzurutschen möchte man in Silberg gerne wieder punkten. Hiermit würde man auch weiterhin auf fremden Plätzen ungeschlagen bleiben.

Die SG Silberg/Eisenhausen II hat schon ein Spiel mehr absolviert als der SSV und aus seinen ersten acht Spielen neun Punkte geholt. 16 geschossenen Toren stehen aktuell 18 Gegentoren gegenüber, in der Tabelle steht man als erstes Team mit einstelligem Punktekonto auf dem neunten Platz. Der SSV Hommertshausen sollte vor dem Derby auf jeden Fall gewarnt sein. Leichte Gegner scheint es in dieser Saison in der B-Liga Biedenkopf nicht zu geben – und die SGSE II hat zu Hause bereits Biedenkopf II und Dautphetal in die Schranken gewiesen. In den letzten drei Spielen allerdings gab es für die Kreisoberliga-Reserve nur noch Niederlagen. Dem verlorenen Match in Friedensdorf folgte eine Heimpleite gegen Allna/Ohetal sowie am letzten Sonntag dem 1:2 bei Tabellenführer Endbach/Günterod.

In der letzten Saison gewann der SSV zwar zu Hause gegen die Silberger Reserve mit 3:0, musste sich aber einer nach der Winterpause stark aufspielenden SG im Rückspiel 0:4 geschlagen geben.


Video zum Sieg gegen Kombach/Wolfgruben


SSV Hommertshausen – SG Kombach/Wolfgruben 3:2 (0:2)


Nach den ersten zwei Warnschüssen der Gäste riss der SSV Hommertshausen die Partie an sich und zeigte sich von Beginn an stark und mit viel Zug zum Tor. Die besten Chancen hatte in dieser Phase Marcel Beinborn, der gleich zweimal scheiterte. Die SGKW dagegen erteilte dem SSV eine Lehrstunde in Sachen Effektivität: Fabian Engel überlupfte SSV-Keeper Akkaya in der 20. Minute zum 0:1, während Nihat Gülec im Anschluss mit zwei starken Freistößen einmal am Torhüter der Gäste und einmal an der Latte scheiterte. Zum ungünstigsten Zeitpunkt – praktisch mit dem Pausenpfiff kamen die Gäste mit ihrer dritten guten Chance durch Jannis Kümpfel zu ihrem zweiten Tor.
Der SSV hatte auch nach dem unglücklichen 0:2 weiterhin keine Lust auf eine Niederlage und zeigte auch im zweiten Durchgang klar seinen Siegeswillen. Zunächst vergaben Gülec und Beinborn in der 51. und 56. Minute weitere gute Möglichkeiten, ehe Alexander Einloft eine Freistoßflanke Sebastian Müllers zum hochverdienten Anschlusstreffer ins Tor verlängerte. Nur vier Minuten später legte David Lenz nach, als er einen Flachschuss zum 2:2 im Tor unterbrachte. Der SSV war nun klar am Drücker und ließ die Zuschauer in der 79. Minute über den 3:2-Siegtreffer jubeln. Marcel Beinborn kam über den linken Flügel und ließ dem gegnerischen Keeper keine Chance. Die SGKW versuchte anschließend mit der Brechstange das 3:3 zu erzwingen, was sogar hätte gelingen können, wenn ein Lupfer über Gökhan Akkaya hinweg nicht am Pfosten gelandet wäre. Verdient wäre der Ausgleich aber nicht gewesen – und so feiert der SSV am Ende einen wichtigen Sieg und hätte in der 90. Minute gar noch nachlegen können, als Einloft die Latte traf.


7. Spieltag: SSV Hommertshausen – SG Kombach/Wolfgruben


Zum 7. Spieltag der B-Liga-Saison 2016/17 empfängt der SSV Hommertshausen bereits am Samstag, den 8. Oktober um 15:30 Uhr die SG Kombach/Wolfgruben zum Derby.

Es war wohl der große Tiefpunkt der letzten Saison: Am 8. Mai 2016 geht man auf eigenem Platz mit dem wohl allerletzten Aufgebot mit 2:12 gegen die SGKW unter – und belegt am Ende der Spielzeit den vorletzten Platz der Kreisliga B. Der Start in die neue Saison verlief dagegen deutlich besser. Von bisher sechs absolvierten Spielen verlor der SSV nur zwei, zuletzt gab es am vergangenen Sonntag einen wichtigen, wenn auch etwas glücklichen 3:2-Sieg bei einem stark besetzten VfL Biedenkopf II. Vor dem Derby gegen Kombach/Wolfgruben ist man damit drei Spiele in Serie ungeschlagen, was es in Hommertshausen zuletzt vor zweieinhalb Jahren gab.

Die SG Kombach/Wolfgruben dagegen ist mit dem Start in die neue Spielzeit sicher nicht so glücklich. In der letzten Saison verpasste man den Relegationsplatz um nur einen Zähler – aktuell hat man von sieben absolvierten Spielen schon vier verloren und bereits 19 Gegentore kassiert. Unter anderem verlor man mit 3:8 in Dautphe, auch in Sinkershausen setzte es für die SGKW eine Niederlage. Am letzten Wochenende allerdings träumte man nach 2:0-Vorsprung von einem Sieg gegen Spitzenreiter Endbach/Günterod, verlor aber dennoch mit 2:3. In einer aktuell sehr ausgeglichenen B-Liga liegt die SG mit einem Punkt weniger als der SSV auf Rang 10. Zwischen dem zweiten und zehten Platz allerdings liegen aktuell nur vier Punkte.

Neben dem bereits angesprochenen 2:12-Debakel auf eigenem Platz war man in der letzten Saison auch beim 1:6 in Wolfgruben absolut chancenlos. Statistisch gesehen darf man ein torreiches Spiel erwarten: In bislang 14 Partien zwischen dem SSV und der SGKW fielen 89 Tore.


VfL Biedenkopf II – SSV Hommertshausen 2:3 (1:1)


Der SSV Hommertshausen gewinnt das Spiel in Biedenkopf nach einer irren Schlussphase. Schon früh im Spiel fielen die ersten Tore: In der fünften Minute war dem Biedenkopfer Torschützen Oliver Weidner offenbar aufgefallen, daß SSV-Keeper Akkaya etwas zu weit vor dem Kasten stand – den Lufper erreichte er zwar noch mit den Fingerspitzen, der Ball landete dennoch im Tor. Der SSV aber antwortete prompt. Vom direkten Wiederanpfiff gelang Marcel Beinborn auf der anderen Seite ein ebenso schönes Lupfertor zum sofortigen Ausgleich. Anschließend dominierte der VfL Biedenkopf II die Partie, traf einmal die Querlatte, brachte aber in den folgenden 25 Minuten fast nur relativ ungefährliche Distanzschüsse auf das SSV-Tor zustande. Gefährlich wurde es aber nach 33 Minuten, als Gökhan Akkaya nach einem Patzer seiner Vorderleute aus zwei Metern parierte. Und obwohl das Remis dem Spielverlauf nach zur Halbzeit bereits ein wenig schmeichelhaft war, hätte Nihat Gülec in der 41. Minute sogar die Führung für Grün-Weiß erzielen können, scheiterte aber im 1:1-Duell am Torhüter.
Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber nochmal eine Schippe drauf und berannten das Tor des SSV Hommertshausen. Ein ums andere Mal rettete Gökhan Akkaya im Tor des SSV bravourös, holte auch den ein oder anderen fast unhaltbaren Tor noch heraus und hielt seine Mannschaft somit lange Zeit im Spiel. Dem SSV gelang es heute zwar nicht sein in den letzten Wochen starkes Spiel aufzuziehen, dennoch kämpfte man mit allem was man hatte und warf sich weiterhin in jeden Schuss. In der Schlussphase jedoch überschlugen sich die Ereignisse in einem mittlerweile hitzigen Spiel – beginnend damit, daß Nihat Gülec in der 82. Minute einen Konter zur glüklichen Führung für den SSV abschloss. Wieder aber fiel im direkten Gegenzug auf der anderen Seite das Tor – der VfL bejubelte Jan Marek Cegledis Treffer zum 2:2. Nachdem auf beiden Seiten je ein Spieler mit Gelb-Rot zum vorzeitigen Duschen geschickt wurde fand das Spiel seinen Höhepunkt, als sich Nihat Gülec einen weiten Abschlag von Torhüter Akkaya erlaufen konnte und den Ball über den Keeper hinweg zum unverhofften 3:2-Sieg ins Tor lupfte.


6. Spieltag: VfL Biedenkopf II – SSV Hommertshausen


Am 6. Spieltag geht es für den SSV Hommertshausen zum Auswärtsspiel auf den Kunstrasen nach Biedenkopf. Bereits um 14:30 Uhr wird dort zum Duell gegen den VfL Biedenkopf II angepfiffen.

Der SSV kam ordentlich in die neue Saison, auch wenn man von bislang fünf absolvierten Spielen zwei gegen die allerdings stark eingeschätzten Teams aus Mornshausen/S. und Lahnfels verlor. Zuletzt allerdings hat man sich mit einem verdienten 2:1-Erfolg gegen B-Liga-Lieblingsgegner SSV Hörlen in der Tabelle auf den neunten Platz vorgeschoben. Erneut hat man nun mit der Reserve des Kreisoberliga-Spitzenteams VfL Biedenkopf keinen einfachen Gegner vor der Brust, doch muss der SSV sich auch auswärts nicht verstecken – was man beim 2:2 in Wiesenbach beweisen konnte. Um beim VfL allerdings Zählbares mitzunehmen benötigt man eine ähnlich starke Leistung wie in den letzten Partien. Die letzten beiden Spiele blieb man unbesiegt, was es in Hommertshausen gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr gab. Gerne möchte man auch aus Biedenkopf ohne Niederlage nach Hause fahren.

Schon in der letzten Saison war der VfL Biedenkopf II eine der stärkeren Mannschaften, hatte allerdings gegen die Spitzenteams ebenfalls regelmäßig das Nachsehen. Am Ende reichte es so aber immerhin zu Platz 7. Es war zu erwarten, daß die Biedenkopfer Reserve auch in dieser Saison in den vorderen Tabellenregionen zu finden sein wird – und nach einem guten Start in die Saison steht man aktuell (mit einem Spiel mehr als der SSV) auf dem Relegationsplatz zu Kreisliga A. Trotz gutem Start und unbefleckter Heimbilanz (3 Spiele, 3 Siege) verlor der VfL am vergangenen Sonntag das Topspiel bei A-Liga-Absteiger und Tabellenführer Endbach/Günterod mit 1:2.

In der letzten Saison erlitt man gegen den VfL zwei Niederlagen. Während man zu Hause mit 0:2 noch knapp unterlag, gab es in Biedenkopf ein deutliches 1:6.


Video zum Sieg gegen Hörlen


Gegen den SSV Hörlen erreicht man den zweiten Saisonsieg. Im Video gibt es alle Highlights aus SSV-Sicht: Die Tore von Marcel Beinborn und Caner Cavusoglu, sowie die besten Torchancen.


SSV Hommertshausen – SSV Hörlen 2:1 (1:1)


Der SSV kam gut ins Spiel und ging gegen einen sehr kampfstarken Gegner in der 17. Minute durch einen traumhaften Volley-Kracher Marcel Beinborns zunächst auch verdient in Front. Nach dem Führungstreffer allerdings verlor man den Faden und die Hörler kamen besser ins Spiel. Nach ein paar vergebenen Möglichkeiten erzielte Tobias Wilhelm für die Gäste den verdienten Treffer zum 1:1-Halbzeitstand als er aus spitzem Winkel abzog und das Leder vom Pfosten noch den Weg ins Tor fand.
War das Remis zur Halbzeit noch verdient, so konnte es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben. Der SSV hatte den SSV Hörlen im zweiten Durchgang klar im Griff, gestattete den Gästen nicht eine klare Torchance, vergab dafür auf der anderen Seite einige gute Möglichkeiten auf einen höheren Sieg. Die beste Chance hatte Marcel Beinborn in der 52. Minute vom Elfmeterpunkt, scheiterte jedoch am Hörler Schlussmann. Der Siegtreffer war in der 72. Spielminute Caner Cavusoglu vorbehalten, der eine Hereingabe Nihat Gülecs zum am Ende klar verdienten Sieg über die Linie bugsierte.

Im Vorspiel verlor unsere Reserve gegen den SSV Hörlen II mit 1:4. Den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Ibrahim Kale.


5. Spieltag: SSV Hommertshausen – SSV Hörlen


Am 5. Spieltag empfängt der SSV Hommertshausen seinen Tabellennachbarn SSV Hörlen auf dem heimischen Rasenplatz. Anpfiff der Begegnung am 25. September 2016 ist um 15:00 Uhr.

Nachdem der SSV bei den Niederlagen gegen Lahnfels II und Mornshausen/Erdhausen das Glück nicht gerade auf seiner Seite hatte, war einem dieses am vergangenen Sonntag in Wiesenbach auch mal treu. Mit ein wenig Glück, aber auch viel Geschick rettete man nach einem 2:0-Vorsprung ein dennoch nicht unverdientes 2:2-Unentschieden und damit einen wichtigen Punkt beim letztjährigen Vizemeister. Hiermit erhöhte man das eigene Punktekonto auf nun vier Zähler, die in der Tabelle aktuell für Rang Elf ausreichen. Aktuell hat der SSV noch ein bis zwei Spiele weniger absolviert als die meisten anderen Teams – und nach dem wichtigen Punkt für die Teammoral hofft man nun zu Hause gegen Hörlen mit einem dreifachen Punktgewinn nachlegen zu können, Keine der beiden Mannschaften will sich im unteren Tabellenbereich bleiben – es geht um nicht weniger als darum, den Anschluss nicht zu verlieren.

Der SSV Hörlen steht nach der letzten Saison, die mit Platz 9 sehr zufriedenstellend verlief, nun auf dem zehnten Platz und damit einen Rang vor dem SSV Hommertshausen, hat aber auch schon ein Spiel mehr absolviert. Die Hörler konnten gegen Silberg/Eisenhausen II und den SSV Allna/Ohetal hohe Siege einfahren, bekamen aber gegen Dautphetal (1:3), gegen Friedensdorf/Allendorf (0:4), und insbesondere am letzten Wochenende beim 1:7 gegen Titelkandidat Endbach/Günterod die Grenzen aufgezeigt. Die Hörler haben nun aktuell mit schon 16 Gegentreffer die statistisch zweitschwächste Abwehr (nur Türk Breidenbach II hat mehr Gegentore kassiert), haben aber vorne auch schon elf Mal ins Schwarze getroffen, womit man ein schwieriges Spiel erwarten sollte.

In der letzten Saison war das Heimspiel gegen den SSV Hörlen eine klare Sache für den SSV Hommertshausen, der mit 3:1 gewann. Insgesamt verlor man von 15 Pflichtspielen gegen Hörlen nur fünf – das letzte Heimspiel verlor man gegen diesen Gegner vor mehr als elf Jahren in der Kreisliga B. Zuletzt allerdings musste man sich am Ende der letzten Saison in Hörlen mit 0:2 geschlagen geben.


Video zum Wiesenbach-Spiel


In Wiesenbach erreicht der SSV zwar trotz 2:0-Vorsprung „nur“ ein 2:2, zeigt aber das Potenzial, auch einem stärkeren Team Punkte abzuknöpfen. Die Tore des SSV Hommertshausen, sowie die ein oder andere gute Möglichkeit könnt ihr im Video ansehen.


FV Wiesenbach – SSV Hommertshausen 2:2 (0:2)


Der SSV Hommertshausen kam in Wiesenbach richtig gut ins Spiel, hatte den FV in den ersten fünfzehn Minuten sogar recht gut im Griff und ging nach einer vergebenen Möglichkeit in der 10. Spielminute durch Marcel Beinborn auch nicht unverdient in Front. Danach allerdings kamen die Gastgeber besser in die Partie, hatten die ein oder andere gute Ausgleichsmöglichkeit, wobei in der 19. Spielminute das Lattenkreuz für den SSV den Gegentreffer verhinderte. Genau in die starke Phase des FV allerdings gelang der in der ersten Halbzeit sehr quirligen Offensive des SSV das zweite Tor: Diesmal legte Beinborn quer auf Alexander Einloft, der zum 0:2-Halbzeitstand einschob. Wenn der FVW auch die Mehrzahl der Chancen hatte, so waren die Möglichkeiten der Hommertshäuser von guter Qualität. Noch vor der Halbzeitpause hätte Nihat Gülec das 3:0 erzielen können, entschied sich aber statt selbst abzuschließen den Ball querzulegen – wodurch ein Verteidiger das Leder abfangen konnte.
Im zweiten Durchgang gelang dem SSV nicht annähernd so viel wie in den 45 Minuten zuvor, während die Gastgeber enormen Druck ausübten und die Hommertshäuser förmlich überranten. Dieser Druck wurde schnell von Erfolg gekrönt, als Jonas Achenbach in der 49. Minute für die Gastgeber nach einem Eckball verkürzte. Ebenfalls Achenbach sorgte auch für den Treffer zum 2:2, als er aus über zwanzig Metern einfach draufhielt und das Leder im Winkel einschlug. Im Anschluss allerdings berappelte sich der SSV etwas, spielte auch wieder ganz ordentlich mit, entwickelte dennoch aber kaum Torgefahr. Die besten Möglichkeiten hatten Alexander Einloft, und David Lenz, der allerdings aus einer Abseitsposition heraus an die Torlatte köpfte. Die Gastgeber dagegen rannten besonders in der Schlussphase nochmal mutig an und hätten das Spiel in den letzten fünf Minuten mit guten Einschussmöglichkeiten endgültig drehen können. Diesmal allerdings war dem SSV das Glück ausnahmsweise mal hold – sämtliche Versuche des FV blieben ohne Erfolg, und die Hommertshäuser Truppe entführt einen Punkt aus Wiesenbach. Trotz vergebener 2:0-Führung defintiv ein Punktgewinn für den SSV, der mit dem Remis sicher besser leben kann als der ambitionierte FV Wiesenbach.
Im Vorspiel kassierte unsere Reserve im zweiten Spiel die zweite hohe Niederlage. Zur Halbzeit lag man bereits 0:2 zurück, ehe man sich im zweiten Durchgang zu Zehnt dem Gegner stellen musste und am Ende mit 1:6 unterlag. Den Ehrentreffer erzielte Momodou Nying.


4. Spieltag: FV Wiesenbach – SSV Hommertshausen


Am Sonntag, den 18. September 2016 um 15:00 Uhr wird der SSV Hommertshausen auf dem Rasenplatz in Wiesenbach sein erstes Auswärtsspiel der Saison bestreiten.

Nach drei Heimspielen zu Beginn, in denen der SSV nach dem Starterfolg gegen Türk Breidenbach II gegen die beiden hoch eingeschätzten Gegner Lahnfels II und Mornshausen/Erdhausen jeweils verlor, wartet nun im ersten Auswärtsspiel ausgerechnet der nächste harte Brocken. Bisher konnte man in Hommertshausen zwar „nur“ drei Punkte auf die Habenseite bringen, zeigte aber ansprechende Leistungen und ließ in keinem der drei Heimpartien enttäuschte Zuschauer zurück. Auch am letzten Wochenende bot man der SGME ordentlich Paroli, musste sich aber durch drei Standard-Gegentore geschlagen geben. Um nun den Anschluss nicht zu verlieren, wäre es gut aus Wiesenbach Zählbares mitzunehmen. Der Schwere der Aufgabe ist man sich aber durchaus bewusst.

Der FV Wiesenbach nimmt in dieser Saison nach etlichen knapp verpassten Aufstiegen mal wieder einen neuen Anlauf in Richtung Kreisliga A. In der letzten Saison war man hinter Angelburg die zweitbeste Mannschaft der B-Liga, scheiterte aber in der Relegation höchst unglücklich am möglichen Aufstieg. Der Start in die neue Saison lief für den FVW ganz ordentlich. Zwar verlor man das erste Spiel in Endbach, heimste danach gegen Dautphetal nur einen glücklichen Sieg ein. Nach dem 3:3 in Friedensdorf dann aber glückte mit einem klaren 5:0 gegen Allna/Ohetal der erste Sieg – was in der Tabelle aktuell Platz 4 für die Wiesenbacher ergibt. Am vergangenen Wochenende war der FV nicht im Einsatz und geht nun als Favorit ins Spiel gegen den SSV.

Seit 2001/2002 traf man nur drei mal in Pflichtspielen aufeinander. 2001 im Kreispokal traf man als B-Ligist auf den damaligen Bezirksligisten und unterlag mit 1:9 deutlich. In der letzten Saison war man gegen den Aufstiegskandidaten ebenfalls zwei Mal chancenlos.


Video zum Spiel gegen Mornshausen/Erdhausen


Gut gespielt, doch trotzdem verloren. Der SSV kassiert gegen den Aufstiegskandidaten eine 1:3-Niederlage. Im Video gibt es die besten Chancen des SSV – sowie natürlich das Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich zu sehen.


SSV Hommertshausen – SG Mornshausen/Erdhausen 1:3 (1:1)


Der SSV, dem mit den aus privaten Gründen fehlenden David Lenz, Marcel Beinborn und Patrick Vidakovics drei wichtige Stammkräfte fehlten, kam zunächst etwas schleppend ins Spiel gegen den A-Liga-Absteiger und Gökhan Akkaya im Kasten des SSV musste das ein oder andere Mal beherzt zugreifen. Nach zwanzig Minuten allerdings kam man selbst auch besser ins Spiel und hatte durch Müjdat Celik, sowie den eingewechselten Ibrahim Kale erste Möglichkeiten. Dennoch geriet man nach 38 Minuten in Rückstand, als Tobias Tugend nach einem Freistoß-Pfostentreffer zum 0:1 abstaubte. Nachdem Nihat Gülec für den SSV kurz darauf ebenfalls denn Pfosten traf war Alexander Einloft beim Abstauben weniger erfolgreich und jagte den Ball aus zwei Metern über das Tor. Den nicht unverdienten Ausgleich erzielte Ibrahim Kale mit einem 20-Meter-Schuss praktisch mit dem Pausenpfiff.
Ähnlich wie gegen Lahnfels II trat man auch heute im zweiten Durchgang zunächst sehr dominant auf, muss sich einzig die mangelhafte Chancenverwertung als Kritikpunkt gefallen lassen. Bis zur 61. Minute hatte man Spiel und Gegner gut im Griff und war drauf und dran dem Favoriten Punkte zu entrauben. Dann allerdings schlug Luca Pompigna für die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:2 zu. Quasi im Gegenzug hatte Nihat Gülec für den SSV den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber nur die Latte. Zum zweiten Mal bewahrte das Aluminium die Gäste somit vor Ungemach. Die Spielgemeinschaft dagegen besorgte in der 75. Minute den Endstand zum 1:3, als Marcel Kautzner den nächsten Freistoß in den Winkel jagte. Der SSV war nun geschlagen, gab sich aber noch nicht geschlagen und hätte durch einen Kopfball Benjamin Bergens um Haaresbreite noch verkürzt.
Schlussendlich verliert man das Spiel nicht unverdient, aber durchaus mit einem unglücklichen Beigeschmack. Der Vorjahres-Vorletzte der B-Liga muss sich gegen einen der Aufstiegsfavoriten nur knapp und durch drei Standardsituationen geschlagen geben.

Im Vorspiel unterlag die Reserve dem souveränen Tabellenführer Mornshausen/Erdhausen II deutlich mit 0:7 (0:2).


3. Spieltag: SSV Hommertshausen – SG Mornshausen/Erdhausen


Am Sonntag, den 11. September 2016 um 15:00 Uhr empfängt der SSV Hommertshausen die SG Mornshausen/Erdhausen zum nächsten Heimspiel.

Es ist bereits das dritte Heimspiel in Folge für den SSV, der zum Start in die Saison mit einem 5:1-Erfolg gegen Türk Breidenbach II durchaus zufrieden sein konnte, anschließend aber gegen die SG Lahnfels II mit 0:4 verlor. In diesem Spiel verwertete der Gegner annähernd jede Torchance, während der SSV keine seiner vielen Möglichkeiten nutzen konnte. Bei besserer Chancenverwertung hätte man hier auch ein anderes Ergebnis erzielen können. In den ersten beiden Spielen traf der SSV nun bereits vier Mal das Torgestänge. Diese Statistik möchte der aktuelle Tabellen-Achte der B-Liga am Sonntag ungern ausbauen.

Die SG Mornshausen/Erdhausen ist als Vorjahres-Absteiger aus der Kreisliga A neben dem SSV Endbach/Günterod einer der Top-Favoriten auf die oberen Plätze und hat sich das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs auch sehr offensiv auf die Fahnen geschrieben. Am vergangenen Wochenende erlitt man ausgerechnet im Topspiel gegen den Mitabsteiger aus Bad Endbach mit 1:2 die erste Saisonniederlage – auch im Spiel zuvor blieb man beim SSV Allna/Ohetal (0:0) ohne Sieg. Ins Spiel gegen Hommertshausen geht man dennoch als klarer Favorit.

Bislang gab es vier Begegnungen gegen die Spielgemeinschaft in der Kreisliga A, wovon der SSV drei gewann. Im Abstiegsjahr des SSV kassierte man in Mornshausen eine klare Klatsche, gewann aber das Rückspiel zu Hause mit 1:0.


Video zum Spiel gegen Lahnfels II


Hier mal ein kleines Video zur „Ehrenrettung“ unseres Linienrichters Horst, dem in dieser Szene vorgeworfen wurde, er würde seinen Job mit der Fahne nicht fair ausüben. Man kann nur sagen: Mach weiter so, Horsti. Auch in zweifelhaften Situationen versuchst du immer nach bestem Gewissen zu entscheiden


SSV Hommertshausen – SG Lahnfels II 0:4 (0:4)


Trotz bedrohlich dunkler Wolken – auch der Wettergott war heute kein Hommertshäuser. Das Unwetter kam 15 Minuten zu spät, einzig ein Spielabbruch hätte den SSV noch vor einer unnötigen Niederlage bewahren können. Am Ende verliert man mit 0:4 gegen einen vor dem Tor abgezockten Gegner, der aus fünf Chancen vier Tore macht, und trauert selbst einer Vielzahl von vergebenen Hochkarätern nach. Fußball kann manchmal ein launisches Wesen sein. Nach dem 0:1, welches der Gegner nach einem Freistoß erzielte, riss der SSV das Spiel an sich, zeigte die bessere Spielanlage, ließ aber in einer enormen Drangphase einzig das Toreschießen aus. Marcel Beinborn und Benjamin Bergen trafen jeweils den Innenpfosten, daneben fanden etliche weitere Schüsse nicht den Weg ins Tor. Dagegen zeigte SGL-Stürmer Till Wernicke erneut seine Klasse, war nach einem Einwurf zum 0:2 erfolgreich (34.) und schnürte mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause (42./45.+1) einen Hattrick.
Im zweiten Durchgang legte der SSV im Vergleich zur schon offensivstarken ersten Halbzeit sogar nochmals eine Schippe drauf, hatte den Gegner nun klar unter Kontrolle und etliche weitere Chancen um sogar den 0:4-Rückstand in einen Sieg zu drehen. Doch heute hätte man wohl noch Stunden weiterspielen können ohne den Ball hinter die Torlinie zu bekommen. Es spricht für die Mentalität des Teams, dass man auch drei Minuten vor dem Ende immer weiter nach vorn spielte und weiter den Torerfolg suchte. Am Ende gewinnt der Gegner insofern verdient, da er vier Tore mehr erzielte als der SSV, für die Hommertshäuser Truppe allerdings fühlt es sich trotz auf dem Papier klaren Ergebnis nach einer unglücklichen und besonders unnötigen Niederlage an


1. Spieltag: SSV Hommertshausen – SG Lahnfels II


Nach dem Sieg im vorgezogenen Match des 13. Spieltages stellt sich nun am ersten Spieltag die SG Lahnfels II in Hommertshausen vor. Anpfiff ist am Sonntag, den 28. August um 15:00 Uhr.

Der SSV kann mit dem Start in die neue Saison zunächst zufrieden sein. Das 5:1 gegen Türk Breidenbach II hätte bei zwei Aluminiumtreffern und etlichen vergebenen Möglichkeiten auch durchaus noch höher ausfallen können. Dennoch sollte man auf dem Boden bleiben, und angesichts des Verlaufs der letzten Saison demütig bleiben. Damals startete man mit einem umjubelten Sieg gegen Hörlen – und wurde am Ende Vorletzter. Freuen durfte man sich dennoch über den ersten Pflichtspielsieg seit dem 4. Oktober 2015 und dem Durchbrechen der Serie von zwanzig sieglosen Ligaspielen in Folge.

Im Gegensatz zum SSV ist die SG Lahnfels II schwach in die neue Saison gestartet, sollte aber spielerisch sicher nochmal ein anderes Kaliber sein als der letzte Gegner. Glaubt man den Berichten auf der Webseite der SG Lahnfels, so hat man die ersten beiden Partien nur unglücklich mit 1:3 und 1:4 verloren. Das Programm meinte es zudem nicht gut mit der SGL, die die ersten beiden Spiele gleich gegen die A-Liga-Absteiger Mornshausen/Erdhausen und Endbach/Günterod bestreiten musste. Doch schon angesichts der Erfahrungen der letzten Saison sollte der SSV gewarnt sein. Die SGL wird sich sicher etwas ausrechnen, hatte man in der letzten Spielzeit schließlich zweimal leichtes Spiel gegen Hommertshausen.

Seit 01/02 hat man nur in der letzten Saison Pflichtspiele gegen die Reserve der SG Lahnfels bestritten – und zwei empfindliche Pleiten einstecken müssen. Dem 1:5 zu Hause folgte in der Rückrunde ein 1:8 in Sarnau.


SSV Hommertshausen – Türk Breidenbach II 5:1 (3:0)


Besonders im ersten Durchgang kannte das Spiel nur eine Richtung. Schon nach drei Minuten knallte nach einem Schuss Alexander Einlofts der Pfosten, nach drei vergebenen Chancen schlug dann Marcel Beinborn in der 12. Minute zum schon zu diesem Zeitpunkt überfälligen 1:0 zu. Neun Minuten später gelang ihm eine Vorlage auf Alexander Einloft, der den zweiten Treffer erzielte. Während Müjdat Celik nach einer Abstoß-Vorlage des eigenen Keepers in der 44. Minute am Tor vorbeischoss, gelang Einloft mit dem Halbzeitpfiff nach Celik-Vorlage das 3:0. Den einzigen ernstzunehmenden Torschuss der Gäste entschärfte Comebacker Gökhan Akkaya, der den verletzten Pascal Beinborn ersetzte, ohne Probleme.
Im zweiten Durchgang kam man nach einer vergebenen Lupfer-Chance Müjdat Celiks in der 56. Minute durch den dritten Treffer Einlofts, der nun sogar per Kopf erfolgreich war, zum 4:0. Angesichts der klaren Führung ließ man nun die Zügel etwas schleifen und die Gäste kamen zu drei, vier guten Möglichkeiten, bei denen man allerdings glück- und erfolglos blieb. Trotzdem hätte auch der SSV weiter aufstocken können. Sowohl Patrick Vidakovics als auch Müjdat Celik, der den Pfosten traf, konnten jedoch keine weiteren Treffer erzielen. Das letzte Tor des SSV erzielte der eingewechselte Niklas Kopsch gleich mit seiner ersten Möglichkeit in der 79. Minute. Den Ehrentreffer wurde den Gästen in der 88. Minute nach einem unglücklichen Handspiel Sitka Gerlachs ermöglicht: Ismail Özen behielt vom Elfmeterpunkt die Nerven und sorgte für den 5:1-Endstand.


Doppel-Gold für Christopher Müller in Las Vegas

Die diesjährigen US Open im Ju-Jutsu fanden am 07.-09.07. in Las Vegas statt. Hier wurden sie im Rahmenprogramm eines der größten Sportereignisse der USA, der UFC Week 2016, durchgeführt. Erstmals starte dort der Bundeskader-Athlet Christopher Müller in der Gewichtsklasse -85kg. Nach einer längeren Verletzungspause sollte dieses Turnier als Generalprobe für die anstehenden Großereignisse dienen.
Mit einem solchen Erfolg hatte der Athlet jedoch selbst nicht gerechnet. Mit einem Doppelstart im Ju-Jutsu-Fighting, sowie im BJJ, hatte er ein ordentliches Pensum an Kämpfen zu absolvieren. Nach insgesamt 8 Kämpfen gegen Gegnern aus den USA, Kolumbien und Uruquay konnte er sich in beiden Disziplinen über Gold freuen.
Jetzt kann die Vorbereitung auf das wichtigste Turnier des Jahres, der WM in Polen im November starten. Hier sollen nochmal die letzten Weltranglistenpunkte für die Teilnahme der World Games 2017 gesammelt werden.

14. Spieltag

Biedenkopf II - Silberg/Eisenh. II 5:1
Lahnfels II - Hommertshausen 2:3
Kombach/Wolfgr. - Türk Breidenb. II 5:2
Mornshausen/Erdh. - Allna/Ohetal 5:3
Wiesenbach - Friedensdorf/Allend. 3:0
Hörlen - Dautphetal 3:5

Die nächsten Spiele
19.03. Mornsh./Erdh. (A) B-Liga
26.03. Wiesenbach (H) B-Liga
02.04. Hörlen (A) B-Liga
09.04. Biedenkopf II (H) B-Liga
17.04. Kombach/Wolfgr. (A) B-Liga

Kreisliga B
1. SSV Endbach/Günterod 32
2. FV Wiesenbach 24
3. SG Dautphetal 24
4. SG Mornshausen/Erdhausen 24
5. VfL Biedenkopf II 22
6. SSV Hommertshausen 20
7. SG Kombach/Wolfgruben 19
8. SG Lahnfels II 17
9. SG Friedensdorf/Allendorf 15
10. SG Silberg/Eisenhausen II 13
11. SSV Hörlen 13
12. SSV Allna/Ohetal 11
13. Türk Breidenbach II 1


Alle Tabellen

Torjäger 1. Mannschaft
10 Marcel Beinborn
8 Alexander Einloft
2 Nihat Gülec
2 Ibrahim Kale
2 Niklas Kopsch
1 Caner Cavusoglu
1 David Lenz
1 Patrick Vidakovics

B-Liga-Reserve
1.SG Dautphetal II22
2.SG Mornshausen/Erdhausen II21
3.SSV Hörlen II14
4.SSV Endbach/Günterod II13
5.FV Wiesenbach II10
6.SG Friedensdorf/Allendorf II10
7.SG Kombach/Wolfgruben II7
8.SSV Allna/Ohetal II6
9.SSV Hommertshausen II3
Alle Tabellen
Torjäger 2. Mannschaft
1Momodou Nying
1Ibrahim Kale
1Mesut Cartilli
1Benjamin Becker
1Fabian Reis
1Nils Schott
1Thorsten Bernhardt